In der Schule nahm Peter außerdem am Flöten-Unterricht teil. Diese Disziplin fiel ihm ausgesprochen leicht und so zog er dieses Wahlfach – weil er damals ausgesprochen faul war - der Alternative Englisch Unterricht vor. Später freilich hat er diese Entscheidung oft bereut.
Allerdings hatte Peter sehr große Hemmungen im Sing-Unterricht. Einzelnes Vorsingen vor der Klasse ging gar nicht. Dafür nahm er sogar schlechtere Zensuren in Musik in kauf. Konsequent weigerte er sich zu singen.
Peter versteckte sich lieber hinter dem Klavier, um das Liedgut der Klasse dort zu begleiten.
Bei Gala-Veranstaltungen der Schule, die einmal jährlich in externen großen Event-Lokalitäten stattfanden, weil die schuleigene Aula dafür zu klein gewesen wäre, durfte Peter mit Klavier-Beiträgen mitwirken. Diese waren seine ersten Kontakte mit großen Konzertflügeln.
Die weitaus größeren Ausdrucksmöglichkeiten dieser Tastaturen in Bezug auf Dynamik und die schnellere Repetition der Tasten gegenüber senkrechter Klaviermechaniken begeisterten den jungen Pianisten spontan. Seitdem kann Peter kaum widerstehen, wenn er in die Nähe eines hochwertigen Flügels kommt.