Kapitel 4 - Ausflug in den bürgerlichen Beruf

Zunächst stellte das Leben erst mal die Weichen ganz anders.

Peter erlernte den Orthopädie-Mechaniker-Beruf im väterlichen Betrieb, studierte aber nebenher noch Musik an der Musikhochschule zu Würzburg. So legte er nach verkürzter Lehrzeit nach 3 Jahren die Gesellenprüfung ab.

Mit 24 überreichte man ihm nach hartem 9-monatigen Studiengang auf der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik in Frankfurt/Main den Meisterbrief und gleichzeitig das Diplom als „Staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung Orthopädie“.

Hammond H100

Eine Hammond H100 erwartete Peter überraschend in seinem Wohnzimmer, als er von Frankfurt zurückkam. Dieses Instrument begleitete ihn noch bis 2010 und er erfreute sich in seiner Freizeit daran per Hausmusik.

Mit 27 übernahm Peter den elterlichen Betrieb. Mit 47 entschloss er sich - von langer Hand geplant - zum Verkauf des Unternehmens bzw. erst mal nur zur Übergabe eines Betriebsteils an einen Nachfolger.

Gleichzeitig suchte Peter wieder die Bühne, zunächst als Alleinunterhalter, in zwei Akkordeonorchestern gleichzeitig und schon bald als Bandkeyboarder, um dann sein eigenes Projekt aufzubauen. Er wollte Hammondorgel-Virtuose werden.

Peter war zu dieser Zeit bereits zum 2. Mal geschieden und lebte mit einer Frau zusammen, die später sein Vorhaben unterstützte und ihn auch in den ersten Jahren seiner Gastspiel-Touren als Hammond-Solist begleitete.